Intravitreale Medikamentengabe

Bei der intravitrealen Medikamentengabe  oder IVOM (intravitreale operative Medikamenteingabe) wird ein zur Behandlung von Netzhauterkrankungen erforderliches Medikament in den Glaskörper injiziert. Es handelt sich um folgende Erkrankungen und folgende Medikamente:

  1. Altersbedingte Makuladegeneration: Lucentis (Ranibizumab), Eylea (Aflibercept), Avastin (Bevacizumab) 
  2. diabetisches Makulaödem: Lucentis(Ranibizumab), Eylea(Aflibercept), Avastin (Bevacizumab), Ozurdex (Dexamethason)
  3. retinale Venenverschlüsse: Lucentis (Ranibizumab), Eylea (Aflibercept),  Avastin(Bevacizumab), Ozurdex (Dexamethason)
  4. choroidale Neovaskularisation bei pathologischer Myopie: Lucentis (Ranibizumab)
  5. posteriore nicht infektiöse Uveitis: Ozurdex (Dexamethason), Triamcinolon
  6. umschriebene vitreoretinale zentrale Glaskörpertraktion oder kleines Makulaforamen mit Traktion: Jetrea (Ocriplasmin)

Die Behandlung führen wir von montags bis donnerstags ambulant im Operationszentrum des Kreiskrankenhauses Sankt Franziskus Saarburg durch. Die Injektion wird mittels einer sehr feinen Nadel durchgeführt, die weniger als ein Drittel Millimeter dick ist. Der Eingriff erfolgt in Oberflächenanästhesie (Tropfanästhesie, Gelapplikation).  

Es handelt sich nicht um eine gewaltige Spritze wie in  untenstehender Panikvorstellung. Injiziert werden zumeist nur 0,05 Milliliter!